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AMARA Schulen für Naturheilkunde
und Heilpraxis GmbH
Lister Meile 33,
30161 Hannover,
Tel (0511) 33 65 36 51,
Fax (0511) 3 88 66 79
Email: hannover@amara.de ,Telefonzeiten:
Mo bis Fr 10 – 12 Uhr
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Leitung:
Barbara Buchholz
Heilpraktikerin
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Website Stadt Hannover
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Flyer als PDF-Datei
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amara
junior
* Lister Meile 33 * 30161 Hannover * Tel.
0511/33653651 * Fax 0511/3886679 * Email:
buchholz@amara.de *
http://www.amara.de/junior |
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Lister Meile 33
30161 Hannover Tel.: 0511/33 65 36 51
Fax: 0511/38 86 679
www.amara.de |
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Liebe Eltern,
Manchmal
ist es einfach hilfreich, mit jemandem zu sprechen, der sich die Zeit
nimmt zuzuhören. Lernproblemen erfolgreich zu begegnen, hängt nicht
immer nur von bestimmten Methoden ab.
In
vielen Praxisjahren und in vielen Stunden des Gespräches und der
therapeutischen Arbeit, habe ich mit Erwachsenen und Kindern immer
wieder neue Türen, Hilfen und Wege aus oft scheinbar ausweglosen
Teufelskreisen erleben dürfen. Diese Erfahrungen, insbesondere die mit
Kindern, sind für mich stärkend, hoffnungsvoll – ja manches Mal
geradezu faszinierend.
Jedes
Kind ist ein Individuum und somit für mich eine Herausforderung, es
auf einem Stück des Weges zu begleiten. Sie als Eltern hierbei zu
unterstützen sowie meine persönlichen Erfahrungen und die Kompetenzen
unseres Teams umzusetzen, darin sehe ich meine Aufgabe als Leiterein
von amara junior.
Ich
würde Ihnen sehr gern in einem Erstgespräch unsere Arbeit und unsere
Möglichkeiten ausführlich erläutern.
Ihre
Barbara Buchholz
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amara junior
ist eine stärkende Hilfe:
wenn
sich Ihr Kind in der Schule nicht wohl fühlt und in den Teufelskreis
von ausbleibendem Lernerfolg und Lustlosigkeit geraten ist.
wenn
bei Ihrem Kind bestimmte Lernschwierigkeiten oder Lernstörungen
diagnostiziert worden sind oder wenn Ihre Vermutung bestimmte
Störungen nahe legt, wie
Hyperaktivität
Konzentrationsschwäche
Lese-Rechtschreibschwäche
Rechenschwäche.
wenn
Sie mit Ihrem Kind ein leichtes und kreatives Zusammenleben auch beim
Thema Schule und Lernen aufbauen möchten.
wenn
Ihr Kind durch mangelndes Selbstvertrauen oder Stress sein Verhalten
verändert hat. |
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amara junior
bietet Ihnen kostenfreie Erstgespräche,
in denen Sie mit uns Ihre Situation ausführlich besprechen können.
Wir
erarbeiten mit Ihnen einen individuellen Förderplan für Ihr Kind,
unter Berücksichtigung Ihrer familiären und beruflichen Situation.
Wir beraten Sie, wenn weitere Hilfe bei Psychologen,
Familienberatungsstellen, Jugendämtern bzw. speziellen Therapeuten
notwendig wird.
Bei Bedarf nehmen wir eine therapiehinweisende Diagnose
vor, die durch wissenschaftlich fundierte Tests erfolgt.
Besonderes wichtig sind uns die Eltern- und Lehrergespräche, die Ihr
Kind in seiner Entwicklung unterstützen. Verlaufs- und
Abschlusskontrollen mit Ihnen sind natürlich selbstverständlich.
Spezielle Veranstaltungen bieten interessierten Eltern und Lehrern
Einblick in das „Lernen mit Kopf und Herz - Wie lerne ich erfolgreich
mit Kindern“.
Für unsere
Legasthenie- und Dyskalkulietherapie werden vom Jugendamt Hannover
Eingliederungszuschüsse gem. § 35a SGB VIII übernommen. |
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Einige Beispiele von Methoden und Schritten, die Ihr Kind während der
Therapie bei amara junior begleiten können:
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Vermittlung von Lern- und Arbeitsstrategie |
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Silbieren nach Buschmann/Kretschmann |
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-
Lautgebärden/Mundmotorik |
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-
Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau |
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-
Rechengesetze, Rechenverfahren und Rechenstrategie z.B. mit
Schubi-Medien |
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-
Koordinationsförderung |
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-
Aufmerksamkeitstraining Lauth&Schlottke |
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-
Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen sowie Bewegungsunterstützung |
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-
Aufgabenverarbeitung über die Sinne und Aufgaben richtig verstehen
lernen |
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-
Motivationstraining z.B. nach Döpfner |
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-
Selbstwertförderung z.B. nach Vopel |
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-
Konfliktbearbeitung |
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-
soziales Kompetenztraining |
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-
Klassenarbeitsvorbereitung |
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-
Anwendung von Lern- und Konzentrationsspielen |
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Etwas über :
Die
amara Schulen für Naturheilkunde und Heilpraxis GmbH bilden
seit 20 Jahren im norddeutschen Raum Heilpraktiker/innen und
Heilpraktiker/innen für Psychotherapie aus. Wir betreuen
Praktiker/innen durch Supervision und Weiterbildung. Aus der
vielfältigen Praxis heraus entstand in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Gesellschaft für Alternative Medizin (DGAM) das
Konzept für amara junior.
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Mitarbeiter/innen und Leitung:
Wir
sind ein Zusammenschluss von naturheilkundlichen, psychologischen und
pädagogischen Fachleuten. Wir verbinden durch eine ganzheitliche
Betrachtung, bewährte Methoden und Traditionen der Naturheilkunde,
der humanistischen Psychotherapie und der modernen Pädagogik. |
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wird
geleitet von Barbara Buchholz
Sie
ist Heilpraktikerin, psychologische Beraterin, Gesundheitspraktikerin
(DGAM) und Kursleiterin der DYYSG Qigong Basisstufe. Sie arbeitet in
eigener Praxis, als Dozentin und ist Projektmitarbeiterin in
Beratungsstellen im Rahmen von Prävention im Gesundheitsbereich. |
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amara
junior
* Lister Meile 33 * 30161 Hannover * Tel.
0511/33653651 * Fax 0511/3886679 * Email:
buchholz@amara.de *
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Aufmerksamkeitsstörungen
bei Kindern

Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern
Beim diagnostisch/therapeutischen Umgang mit
dem Thema ADS bzw. ADHS erscheint es mittlerweile sehr wichtig,
herauszustellen, dass offensichtlich fortwährend die Erscheinungsbilder der
ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Störung) bzw. ADHS
(Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) vermischt und verwechselt
werden. Wir beschäftigen uns sowohl aus schulmedizinischer als auch aus
naturheilkundlicher Sichtweise mit diesen sog. „Krankheitsbildern“.
Nachfolgend Erkenntnisse aus einem Workshop der DGAM (Deutsche
Gesellschaft für alternative Medizin) und Erfahrungen von amara junior-Therapeuten.
Die Betroffenen werden
nach ICD 10 (Klinisch-diagnostische Leitlinien einer international
anerkannten Skala zur Erfassung von Erkrankungen) klassifiziert und
diagnostiziert. Das Syndrom der Aufmerksamkeitsstörung führt uns in seinen
Erscheinungsbildern und auch bei der Ursachenklärung zu unterschiedlichen
Betrachtungsweisen.
Bei der gesamten
Entwicklung dieser Aufmerksamkeitsstörung gibt es extreme Gegensätze
gegenüber der sog. Norm. Insbesondere unsere Schulen fanden bislang kaum
hilfreiche Problemlösungen zur Begleitung der betroffenen Schüler und deren
Familien. ADS/ADHS`ler haben oft „Regelschwächen“, z.B. für Termin- oder
Zeitpläne. Dafür nehmen sie aber gern Rituale an, welche durch rhythmische
Tagesabläufe oder wiederkehrende Arbeitsstrategien gekennzeichnet sein
können.
Einen raschen Griff zur
Medikation hinterfragen mittlerweile aus guten Gründen auch einige
Schulmediziner. Eltern und Behandler legen zumindest großen Wert auf
Begleittherapien und/oder Alternativmedizin. ADS/ADHS ist eine Disposition
(Krankheitsbereitschaft) und noch keine Krankheit – es kann aber krank
machen. Wobei hier die Aufmerksamkeitsstörung ganz auf der Seite unseres
gesellschaftlichen und kulturbedingten Umgangs mit den sog. Diagnosen
(Benennung der Krankheit) liegt.
Aufmerksamkeitsstörungen
können angeboren sein, durch familiäre Disposition und/oder sehr früh
erworben sein, durch Entwicklungsumstände während der Schwangerschaft. Babys
bringen eine eigene Lebensintensität und einen eigenwilligen Rhythmus mit in
die Familie. Sie ahmen nicht, wie andere Kinder, die sozialen Angebote der
Eltern oder Geschwister sowie der Menschen aus dem Umfeld nach, sondern
leben ihre eigenen Lebensgefühle. Aufgrund Ihrer hohen Sensibilität und der
immer wieder irritiert reagierenden Umwelt, entwickeln sich im Frühkindalter
auch ziemlich rasch körperliche Beschwerden und Begleiterkrankungen. Deshalb
müssen sie auch anders behandelt werden als sog. „Norm-Kinder“ (vgl. C.
Neuhaus aus „ADS verstehen – akzeptieren helfen“).
Diese Kinder treten die Vorschule und Schule
oft mit Wahrnehmungsdefiziten an. Die Andersartigkeit der Reizverarbeitung
kollidiert mit den „normabhängigen“ sozialen und pädagogischen Lehrmustern
unserer Gesellschaft. Als Folge tritt in Verbindung mit den allseits gut
gemeinten Gegenmaßnahmen ein ständiger psycho-neuraler Stress auf, der das
Gefühl nicht „normal“ zu sein verstärkt und Anpassung unmöglich macht. Oft
verbunden ist die Aufmerksamkeitsstörung mit Teilleistungsschwächen in der
Schule mit oder ohne einem IQ-Wert der über dem Durchschnitt liegt.
Unsere Arbeit bestärkt
schrittweise Selbstbewusstsein, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung im
Umgang mit der Diagnose. Bei uns finden interessierte Eltern individuelle
Beratung über verschiedene Therapiemöglichkeiten mit ganz unterschiedlichen
Betrachtungsweisen. Wir bieten Workshops für Eltern, Lehrer und Therapeuten
an sowie spezielle Trainingsprogramme für Kinder. Gern können Sie sich bei
uns im kostenfreien Erstgespräch fachliche und menschliche Unterstützung
holen.
Barbara Buchholz
amara
junior
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Lese-
Rechtschreibschwäche
Lese-Rechtschreibschwäche,
was bedeutet das für ein Kind, die Eltern, die Lehrer und uns Therapeuten
Unterschiedliche Begriffe,
wie Legasthenie, Lese- und Rechtschreibstörung, LRS begegnen uns als erstes,
wenn wir feststellen, dass Kinder Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens
und des Schreibens haben. Wir beobachten dabei:
Beim Lesen
das Auslassen, Hinzufügen oder Erraten von Wörtern oder Wortteilen,
Startschwierigkeiten beim Vorlesen sowie niedrige Lesegeschwindigkeit,
Unfähigkeit Gelesenes zu wiederholen oder deren Zusammenhänge zu erkennen.
Beim Schreiben
ebenfalls ein Auslassen oder eine Verdrehung von Buchstaben, Schwierigkeiten
beim Schreiben diktierter Wörter oder Texte (gern wird ein Abschreiben
von einzelnen Wortteilen oder sogar Buchstaben angenommen) – daher hohe
Fehlerzahl bei ungeübten Diktaten, häufig eine unleserliche Handschrift, die
selbst vom Kind nicht wiedergegeben werden kann, durch undeutliches Sprechen
werden auch dementsprechend die Wörter geschrieben.
Nicht alle genannten
Schwierigkeiten müssen vorliegen, um den Begriff Legasthenie zu verwenden.
Oft erkennen wir die eine oder andere Schwierigkeit bereits im
Vorschulalter, die aber aufgrund des Entwicklungstandes völlig normal ist.
In der ersten und auch meist in der zweiten Klasse werden diese
Schwierigkeiten durch automatisches Auswendiglernen überlagert. Dieses mag
vor der Schule wichtig und hilfreich sein, um das Sprechen der Wörter durch
das Erkennen von Symbolen oder Bildern zu lernen. In der Schule ist es
hinderlich, denn hier müssen Buchstaben (auch Symbole) immer wieder
unterschiedlich zusammengesetzt als Wort erkannt werden und dann auch noch
einen Sinn ergeben.
Zusätzlich zu diesen
Anforderungen spüren Kinder den Druck von Eltern und Lehrern alles schnell
und richtig machen zu müssen, damit man nicht „dumm“ bleibt. Das mag zwar
manchmal dazu führen, dass ein Kind fleißig lernt – doch wo lässt ein Kind
sein Empfinden, nicht so wie die anderen zu funktionieren, schlechter zu
sein, einen „Defekt“ zu haben, das Lachen der anderen auszuhalten, wenn es
etwas falsch macht? Wir sehen es an der Haltung, an traurigen Augen, wir
nehmen eine Niedergeschlagenheit wahr, wir setzen uns mit ihm auseinander
bei Schulverweigerung und Lernunlust und es entsteht neuer Druck und Stress
bei Eltern und Lehrern sowie auch bei den Kindern.
Bevor sich diese Symptome
verfestigen und krankmachen, sollten wir uns etwas Zeit nehmen, darüber
nachdenken und Unterstützung suchen. Es gibt viele erfolgversprechende
Methoden. Hier gilt es, Impulsen zu folgen und Kindern offen und
verständnisvoll zu begegnen, den Kopf und das Herz einzuschalten.
Wissenschaftliche Auswertungen sind das eine, was wir auf der Suche nach
Hilfe erfahren, dass andere ist, herauszufinden, was wirkt und hilft. Hier
setzten wir mit unserer Arbeit an, die für uns nach den Gesprächen eine
individuelle Therapie mit Grundlagen aus pädagogischer Erfahrung bedeutet.
Wir laden Sie herzlich ein, etwas über diese Arbeit zu erfahren.
Barbara Buchholz
amara
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Rechenschwäche,
Rechenstörung, Dyskalkie
Rechenschwäche, Rechenstörung, Dyskalkie,
was ist hier zu tun
Die Liste der Merkmale
dieser Teilleistungsstörung ist lang. Grundsätzlich hören wir, es ist eine
Beeinträchtigung der Rechenfertigkeit auf der Grundlage einer ganz normalen
Begabung. Doch was bedeutet das. Im Einzelnen erleben wir:
Das die Vorstellung von
Mengen nicht gelingt, die Ziffern werden seitenverkehrt geschrieben, das
Vergleichen (viel/wenig, größer/kleiner) gelingt nicht und das Vorstellen
von Zahlen und Mengen ist schwierig. Das Fingerrechnen wird noch in der 2.
Klasse und darüber genutzt und führt häufig auch zu falschen Ergebnissen. Es
wird das Kopfrechnen vermieden. Es gibt Schwierigkeiten beim Zehnerübergang
und beim Einmaleins. Der sog. Stellenwert wird nicht erkannt, Aufgaben
werden unverständlich zerlegt und unmögliche Rechenergebnisse werden nicht
erkannt ebenso kann es eine unlogische Vorgehensweise bei Textaufgaben
geben. Der Umgang mit Uhrzeit, Geld, Tagen, Monaten sowie Längen und Maße
fällt schwer und später kann auch eine Regelverständnisschwäche auftreten.
Die Liste der Ursachen ist
ebenfalls sehr lang, auf die wir hier aber nur grob eingehen möchten. So
erleben wir Wahrnehmungsstörungen, Begabungs- und Vorstellungsdefizite,
Beziehungsstörung zu Eltern und/oder Lehrern, Angst, mangelnde Ausdauer,
falsche Lern- und Lösungsstrategien, Denkblockaden u.a.m.
20 % der Kinder jeden
Jahrgangs, so schätzt man, leiden heute unter Rechenschwäche. Gesunde,
begabte Kinder durchlaufen mitunter lange Leidenswege, bevor sie Hilfe
finden – und ihre Eltern leiden mit (lt. Margret Schwarz in
„Rechenschwäche?“). Durch das ständige Üben wird eine mechanische
Verarbeitung verstärkt, aber das Kind begreift nicht, was es da macht.
Be-greifen! Das ist auch beim Rechnen möglich, wenn wir
Rechenhilfsmittel benutzen, die angefasst werden können. Eine von ganz
unterschiedlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten, die individuell von Geburt an
gestärkt werden sollten. Hinzu kommt die Koordination von Bewegungsabläufen
(etwas ausschneiden, das Schuhezubinden, etwas Ausmalen). Manchmal tauchen
die Fragen auf: Ist die Körpermotorik meines Kindes altersgerecht? Warum
spielt es nicht gern mit Bauklötzen oder bastelt nicht so gern? Kann mein
Kind auf einem Bein hüpfen oder einen Stock balancieren? Lernen sollte sooft
wie möglich mit Bewegungen verbunden werden. Gerade im Alltag gibt es viele
Möglichkeiten, das Kind bei täglichen Verrichtungen spielerisch an Zahlen
heranzuführen. Zahlen mit dem eigenen Körper erfahren kann eine gute
Unterstützung für das Zahlengedächtnis sein.
Nicht vergessen sollten
wir, die Denkstrategie herauszufinden. Sie macht uns bewusst, wie das Kind
an die Aufgabenlösung herangeht und wo seine Stärken liegen, die wir mit Lob
unterstützen können. Dies macht jedem Kind wieder neuen Mut zum Lernen. Und
Mut brauchen wir immer, wenn wir Neues kennenlernen wollen. So möchten wir
allen Ratsuchenden Mut machen, die vielen Möglichkeiten der Rechenförderung
kennenzulernen. Wir helfen Ihnen gern, den richtigen Weg für Ihr Kind
herauszufinden.
Barbara Buchholz
amara
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Neues
Lernen mit allen Sinnen

Wahrnehmen und lernen mit allen Sinnen
(eine Geschichte von Bettina Rinderle aus „Fresch“ Freiburger
Rechtschreibschule)
Es war einmal ein Kind,
dem fiel das Lesen und Schreiben so schwer, dass es gar keine Freude mehr an
der Schule und am Leben hatte. Bruder und Schwester waren im Gymnasium und
lachten das Kind aus, wenn es immer noch kein b erkennen konnte. Da
tröstete sich das Kind mit Gummibärchen und Fernsehen. Aber oft rief der
Vater am Abend mit bestimmtem Ton: „Komm mit dem Lesebuch!“ Das Kind schaute
dann ängstlich zur Mutter, aber die schwieg und schaute betroffen. Da
beschloss das Kind, in die weite Welt zu gehen und sein Glück anderswo zu
suchen. Es zog seine Rollerblades an, steckte einen Energie-Riegel in die
Hosentasche und machte sich auf den Weg.
Auf den glatten Straßen
rollte es geschwind dahin und hatte nur ein Ziel: Weit weg sollte es sein!
Als die Straße holpriger wurde und in einen Feldweg mündete, musste es die
Rollschuhe ausziehen und zu Fuß weitergehen. Während es so vor sich hinlief,
spürte es die Sonne durch das T-Shirt hindurch, wie es den Rücken wärmte,
dass es sogar ein wenig zu kribbeln begann. Es spürte einen angenehmen,
leichten Wind, der seine Haare fliegen ließ und kühl die heißen Wangen
streichelte. Bald zog es die Schuhe aus, um den Waldboden zu fühlen und
erschrak ein bisschen, wenn ab und zu ein zur Erde gefallener Zweig oder ein
paar Tannennadeln pieksten. Am schönsten war es über das Moos zu laufen.
Im Schatten einer Buche
rastete das Kind, streckte sich lang aus, dehnte sich und atmete tief die
sommerliche Luft ein. Es duftete nach Laub und Gras, nach Erde und zarten
Blüten und auch ein bisschen nach Pilzen. Da bekam es Hunger und erinnerte
sich an seinen Schokoriegel. Wie der dem Kind schmeckte! Es kaute vorsichtig
die Nüsse, Mandeln und Körner, ließ Honig und Schokolade auf der Zunge
schmelzen und zählte bis 10 ehe es die Herrlichkeiten genüsslich
hinunterschluckte. Dann lehnte es sich entspannt an den glatten Baumstamm
und merkte auf einmal, dass es ganz allein war. Oder doch nicht?
In der vermeintlichen
Stille hörte es deutlich unterschiedliche Vogelstimmen, hell, zirpend,
klagend, rufend, trillernd. Dann raschelte eine Waldmaus durch das Laub, am
Himmel brummte ein Flugzeug, eine Biene summte dicht am Ohr vorbei. Das Kind
war doch nicht allein. Es fühlte sich gut.
Dann fing es an, vor sich
hin zu träumen. Krabbelte da nicht ein Käfer über seinen Rücken? Der Weg,
den die kleinen Füßchen nahmen, schien eine Botschaft zu sein: D…. U…. Das
waren doch Buchstaben! K A N N S T …. Doch dann krabbelte der Käfer
schneller und das Kind konnte die Botschaft nicht zu Ende „lesen“. Da war es
enttäuscht. Alles fiel ihm wieder ein: Lesen und Schreiben und Fernsehen und
Gummibärchen und Vater und Mutter und die Geschwister. War es doch nicht
weit genug weggelaufen?
Traurig schaute es zum
Himmel. Da flog wieder ein Flugzeug vorbei – aber dieses war kleiner und
auch nicht zu hören. Auf einmal ließ es weiße Linien am Himmel entstehen,
und das Kind vergaß seinen Kummer, merkte es doch, dass die Linien
Buchstaben und Worte waren: D U K A N N S T S C H O N …. Da verblasste die
Schrift und das Kind hatte wieder die Botschaft nicht lesen können. Da hielt
es die Hände vor das Gesicht und schämte sich und weinte.
Plötzlich hörte es eine
Stimme: „Du kannst schon ganz viel!“ wisperte es hinter ihm. Das Kind drehte
sich um, schaute rechts und links bis es eine grünschillernde Gestalt
entdeckte – kaum größer als eine Libelle. „Wer bist du?“ flüsterte das
Kind, um die Fee nicht mit lauter Stimme zu erschrecken. „Ich bin eine
Waldfee“, antwortete das zierliche Wesen, „und ich habe oft vor deinem
Fenster gesessen um dir zu helfen. Aber du warst immer beim Fernsehen und
Gummibärchenessen und hast mich nicht gesehen. Nun bist du zu mir gekommen,
und ich kann endlich mit dir tanzen!“ „Tanzen?“, staunte das Kind. Ehe es
jedoch weiterfragen konnte, stand es schon auf den Beinen und bewegte sich
im Rhythmus der kleinen Fee: auf und ab, nach rechts und links und im Kreis,
so wie die Fee es vormachte. Dazu sangen Sie Lieder in einer unbekannten
Sprache, die das Kind verstand, denn es war sein Tempo und sein Rhythmus.
Alles ging auf einmal ganz leicht…..
So oder so ähnlich erlebe
ich oft Kinder, die ihr Gleichgewicht verloren haben und mit Blockaden auf
den Schulunterricht reagieren. Neben der Ursachenforschung im Einzelnen,
treffe ich immer wieder auf mehrere Verursachungsfaktoren, wie z.B.
biologischer, sozialer, seelischer, körperlicher und pädagogischer Einfluss.
Kinder mit Schwierigkeiten beim Lernen haben oft eine Störung in der
Körpermotorik, zeigen Schwächen bei der Wahrnehmung über die Ohren und/oder
die Augen und auch bei der Blicksteuerung.
Es gibt sprachliche
Probleme, die ein Sinnverständnis beim Lesen erschweren und auch ein zu
geringer Wortschatz und ein schlechtes Gedächtnis für Sprache und Zahlen
sowie Erblichkeit begegnen mir mit ganz unterschiedlichen Symptomen.
Verwirrung gibt es oft bei der Fülle an Informationsmaterial, Literatur und
Empfehlungen. Hier gilt es auch, die eigene Wahrnehmung im Umgang mit
Kindern zu schärfen, um die wirklichen „Helfer“ herauszufinden. Nehmen
Kinder den eigenen Körpers wahr – so wie er wirklich ist - und lernen sie
dabei über alle Sinne, gibt es Wirkungsmechanismen, die wissenschaftlich
nicht immer nachgewiesen werden können – aber ist das, bei dieser (wie mir
manchmal erscheint) „Hilflosigkeit“ immer wichtig? Ist es nicht besser,
unsere eigene Wahrnehmung immer wieder zu „schulen“ und über den „Schatz der
Sinne“, den wir in uns haben leiten zu lassen und bei Bedarf zu fördern um
auf einen Weg der Lösungen zu gelangen?
Hierin möchten wir von
amara junior Kinder, Eltern, Lehrer und andere Interessierte
unterstützen. Lernen Sie uns kennen oder nehmen Sie uns wahr bei einem
Informationsgespräch oder an einem unserer Informationsabende.
Barbara Buchholz
amara
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| Umwelt
/ Naturheilkunde

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Ästhetische Erziehung in der Persönlichkeitsentwicklung
von Kindern und Jugendlichen

Zu einem ganzheitlichen
Wachstumsprozess von Heranwachsenden gehören eine differenzierte
Körperwahrnehmung und ein entwickeltes Körperbewusstsein. Gerade hier gibt
es enge Schnittstellen mit den unterschiedlichen Domänen der Pädagogik, der
Psychotherapie, der Heilkunde und der sozialen Arbeit. Im Besonderen aber
auch mit der künstlerischen Arbeit, denn wir wissen, dass gerade die
sogenannten überfachlichen
Qualifikationen wie Ausdrucksfähigkeit, Selbstsicherheit und
Körperbewusstsein hier trainiert werden können, und dass soziale Kompetenz
innerhalb der Gruppendynamik, das Entwickeln von Phantasie und das Erproben
eigener Sichtweisen geübt werden.
Mit dem darstellenden
Spiel haben wir ein Mittel aus der Theater- und Tanzpädagogik in den Händen
mit dem wir diesen Wachstumsprozess begleiten und unterstützen können. Und
das im Spiel! Spielen wird hier verstanden als eine Arbeit an sich selbst,
mit sich und dem Anderen. Im Spiel können wir Situationen und Konflikte
bearbeiten... eben spielerisch.
Hier geht es nicht darum ein schon geschriebenes Theaterstück
neu einzustudieren oder fertige Tanzschritte zu lernen. Es wird zuerst
einmal in Zusammenarbeit mit dem Förderungs- Netzwerk die Problematik
herausgearbeitet und benannt. Anschließend erarbeiten wir ein individuell
abgestimmtes Programm, in dem Bewegung, Ausdruck und Körper angemessen Raum
bekommen. In den einzelnen Sequenzen schauen wir uns an wie der Körper
bisher mit bestimmten Situationen und Problemen umgegangen ist und wie wir
über die Bewegung zu neuen Spielarten finden können.
Die Methoden bzw.
Ausdrucksarten:
-
Tanz
ContactImprovisation, Ausdruckstanz, Tanztherapie
u.a.
-
Theater
darstellendes Spiel, Stehgreiftheater,
ImproTheater u.a.
-
Akrobatik
-
Bewegungs-
und Ausdruckstherapie
HP Christoph Schuetz
Tanzpädagoge
amara junior
◦ Lister Meile 33 ◦ 30161 Hannover
Tel.: 0511/336 536 51 ◦ Fax: 0511/38 86 679 ◦
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