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Der Geschäftsbetrieb wurde zum 15.08.2022 eingestellt!

Leider ist der Geschäftsbetrieb der amara Bildungsakademie UG aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Corona, der Krieg sowie die Inflation haben dazu geführt, dass die Anmeldezahlen drastisch zurückgegangen sind.

Der Betrieb von amara erfolgte immer mit Herz und Seele verbunden mit dem Ziel, das archaische und neue Wissen der Naturheilkunde und Psychotherapie zu bewahren und anzuwenden.


Vielen Dank an alle Interessierte, Teilnehmende und Dozent:innen für ihre Verbundenheit, Treue und Unterstützung!


Lebensblüte Heilpraktikerschule in Hannover
Für Ihre heilpraktische Zukunft wird die Lebensblüte Heilpraktikerschule in Hannover empfohlen. Die Philosophie kommt der von amara sehr nahe.
Entsprechende Links finden Sie auf unserer Startseite.

Roland Bensmann, Bruchweg 6a, 30966 Hemmingen - hannover@amara.de

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Blog

10.03.2022 Beitritt der amara Bildungsakademie UG zum Fachverband deutscher Heilpraktikerschulen e.V.

Der Fachverband deutsche Heilpraktikerschulen e.V.
ist eine unabhängige politische Vertretung privater Ausbildungsinstitute für die Heilpraktiker-Ausbildung in Deutschland.
Seine Mitgliedsschulen sind zu hoher Qualität in der HP-Ausbildung und Berufsvorbereitung verpflichtet. Menschen auf der Suche nach einer guten Ausbildung wird die Möglichkeit gegeben, seriöse und gute Institute zu finden.
Derzeit wichtige Aufgabe: Vertretung der Schulen- und Schülerinteressen in der aktuellen politischen Diskussion.
Wir freuen uns, seit März 2022 Mitglied in diesem Verband zu sein und sind gespannt auf die Zusammenarbeit.

Wie wird es weitergehen mit dem Heilpraktikerberuf?
Auch wenn es noch einige Hoffnungsvolle gibt, die darauf bauen, dass nichts passieren wird, ist klar abzusehen, dass das HeilprG in der nächsten Legislaturperiode behandelt werden wird. Warum?

- weil der Bundestag vorkonstitutionelle Gesetze reformieren will.
- weil die ganze Bildungslandschaft im Gesundheitswesen reformiert wird.
 -weil die Definition zur "Ausübung der Heilkunde" im HeilprG steht, aber auch von anderen Berufen gesetzlich gebraucht wird (Beispiel: Notfallsanitäter*innen).
- weil ein Gutachten, das von einem Ministerium in Auftrag gegeben worden ist, erfahrungsgemäß nicht in der Schublade verschwindet, sondern in der Regel für die Rechtsetzung genutzt wird.
- weil die Bundesländer eine Reform wollen.

Der FDHPS bringt sich in diesen Diskussionsprozess vielfältig ein und hat dabei die Interessen der HP-Anwärter*innen und der HP-Schulen im Fokus.

Heilpraktiker*innen haben die glücklichsten Patienten

Erst kürzlich wurde durch die Hochschule Fresenius eine Studie zum Thema Therapiezufriedenheit durchgeführt. Dabei wurden mehr als 1000 Personen befragt, worin ihre Erwartungen bei der Behandlung durch Ärzte, Therapeuten und Heilpraktiker bestehen und wie zufrieden sie mit ihrer Behandlung wirklich sind.

Lustigerweise wurden bei allen Berufsfeldern zu lange Wartezeiten angemerkt, jedoch sind die Patienten und Patientinnen von Heilpraktiker*innen im Durchschnitt am zufriedensten. Dabei wurden verschieden Faktoren abgefragt, welche sich rundum die Bewertung einer ambulanten Behandlung bezogen haben. Teil dieser Faktoren waren die Erwartungen, Erfahrungen bezüglich des Ergebnisses und die allgemeine Kompetenz. Dabei schnitten die Heilpraktiker im Bereich „Zufriedenheit mit den Behandlungsergebnissen“ am besten ab.

Die Forscher*innen gehen davon aus, dass die Behandlungsfaktoren Kommunikation, Zeit und Ganzheitlichkeit somit eine wichtige Rolle spielen, was bei herkömmlichen Ärzten eher geringer ausfällt. Professorin Hammer der Hochschule Fresenius resultiert: „(...)die Studie gibt Hinweise, dass Heilpraktiker das Bedürfnis nach Zuwendung und individueller Betrachtung, was in der ärztlichen Versorgung oft zu kurz kommt, besser erfüllen.“ Darüber hinaus wurde festgestellt, dass eine durchschnittliche Besuchszeit beim Arzt 7,5 Minuten in Anspruch nimmt. Ein Termin beim Heilpraktiker hingegen kommt auf ca. 60 Minuten, was die gesamte Behandlung umso mehr intensiviert.

Das Corona-Virus als psychische Belastung

Corona macht uns derzeit ganz schön zu schaffen! Nicht nur die mögliche Gefahr einer Covid-Erkrankung, sondern auch der psychische Stress, der mit der Pandemie einhergeht, sorgt dafür, dass es immer häufiger zu psychischen Belastungen kommt. 

Weltweit gehen Experten schon länger davon aus, dass Maßnahmen, wie die Kontaktbeschränkungen zu einer akuten Zunahme von psychischen Erkrankungen führen. Hinzu kommt, dass die aktuelle Lockdown-Situation vieles erschwert: Kinderbetreuung und Homeoffice zugleich, Unsicherheit über die Zukunft oder gar Existenzängste um den Job. Eine verstärkte Zunahme an psychischen Erkrankungen gab sich zuletzt nicht nur durch eine erhöhte Nachfrage nach Beratungsterminen zu erkennen, sondern bestätigten Wissenschaftler auch durch eine aktuelle Studie.

Der Tagesspiegel berichtete zuletzt, dass im Auftrag der Betriebskrankenkasse Pronova im Zeitraum von Oktober bis November mehr als 150 Psychiater und Psychotherapeuten online befragt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass 82 % der befragten Ärztinnen und Ärzte bei ihren Patienten häufiger Probleme mit Angstzuständen oder auch Depressionen feststellen mussten. Die Studie konnte außerdem belegen, dass seit Beginn der Pandemie mehr Medikamente verschrieben werden als zuvor. Die häufigsten Gründe, weshalb sich Menschen vermehrt in Behandlung begeben, sind vor allem Gefühle der Überforderung, Ängste und familiäre Probleme (Quelle: tagesspiegel.de).

Maria Melzer vom Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. erklärte kürzlich in einem Interview mit mdr aktuell, dass eines der größten Probleme die Einsamkeit vieler Menschen sei. „Schon vorher - ohne Corona - nehmen wir Einsamkeit und eine unsichere Perspektive als große Probleme wahr, die nun bei einigen Betroffenen verstärkend auf die Erkrankungen wirken“, erklärte sie. Der Lockdown verbietet es uns durch soziale Aktivitäten, beispielsweise Gruppenangebote im Sportbereich, einen Ausgleich zum Alleinsein zu finden. Das führe nun zur Gefahr zu vereinsamen, da der Mensch auf den sozialen Austausch zur Stabilisierung seiner Psyche angewiesen sei, sagte Melzer (Quelle: mdr.de).

Mit der erhöhten Nachfrage nach Hilfe entstehen aber auch tolle Angebote zur Unterstützung. Beispielsweise hat die deutsche Depressionshilfe eine Liste zu Tipps und Hinweisen während der Krise aufgestellt. Diese sollen zur Vorbeugung dienen und einem dabei helfen, dass die Ängste und Einschränkungen nicht zur noch größeren Herausforderungen werden. Zudem findet man dort auch telefonische/digitale Unterstützungsangebote.  

Den Link dazu findet ihr hier: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona

Ein Diskurs Krankheit und Menschlichkeit

27. Januar 2020 von GastautorIn Gerhard Tiemeyer

Der Mensch im Mittelpunkt unserer Arbeit, das sagt sich leicht, aber was bedeutet es in der Praxis? In den folgenden Zeilen möchte ich anregen, etwas genauer darüber nachzudenken, was der Anspruch zur Menschlichkeit in der Praxis bedeuten kann.

Humanistisch zu sein bedeutet, das zur Orientierung zu nehmen, was den Menschen vom Tiersein unterscheidet. Menschen sind nicht nur geprägt, sondern sie tragen etwas Besonderes in sich:

Das Bedürfnis nach Sinn, ein Suchen nach und ein sich orientieren an Visionen der Zukunft, die Fähigkeit des Bewusstseins, sich selbst zu reflektieren und damit die dem Menschen gegebene Fähigkeit zur Wahlfreiheit, die Fähigkeit zu Liebe, die die andere Person als Person und nicht als Objekt von Bedürfnissen und Programmen meint, die Kreativität, sich selbst und soziale Beziehungen aktiv zu gestalten.

Weiterlesen auf der Homepage des Heilnetzes

Aus 10 wird 11 - Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlicht erste Version der deutschen ICD-11-Übersetzung

16.03.2022

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) stellt auf seiner Internetseite ICD-11 - 11. Revision der ICD der WHO eine erste deutsche Übersetzung der deutschen ICD-11-Version zur Verfügung.

Das BfArM erstellte die Übersetzung unter anderem in Kooperation mit dem Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS). Der damit verbundene Qualitätssicherungsprozess in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften dürfte allerdings noch einige Zeit benötigen.

Begonnen wurde die Übersetzung der ca. 135000 Texteinträge der ICD-11, die perspektivisch die ICD-10 ablösen wird, im Jahr 2018. Ziel ist es, Sachverhalte differenzierter als bisher verschlüsseln zu können und der Einsatz in digitalisierten Gesundheitssystemen zu verbessern. Ein internationaler Standard für Wissenschaft, Kommunikation und Information in der Medizin wird somit geschaffen.

Die komplette Pressemitteilung kann hier abgerufen werden.

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